Wesentliche unternehmerische
Corona-Informationen

Auf dieser Seite informieren wir Sie
über alle wichtigen Neuerungen ab dem 01.10.2020

Natürlich möchten wir Ihnen auch weiterhin alle bisherigen Corona-Themen zusammengefasst zur Verfügung stellen.
Alle Corona-Informationen, die bis zum 30.09.2020 entschieden wurden, können Sie hier nachlesen.

Wesentliche Unternehmerische Corona-Informationen

Auf dieser Seite informieren wir Sie über alle wichtigen Neuerungen ab dem 01.10.2020.

Natürlich möchten wir Ihnen auch weiterhin alle bisherigen Corona-Themen zusammengefasst zur Verfügung stellen.
Alle Corona-Informationen, die bis zum 30.09.2020 entschieden wurden, können Sie hier nachlesen.

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Überbrückungshilfe für den Mittelstand

Die Überbrückungshilfe II bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern.

Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort gestellt werden. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Antragsfrist wurde verlängert und endet nun am 31. Januar 2021.

Einzelheiten und weitere Informationen finden Sie hier.

Zusätzlich wurde die Überbrückungshilfe Plus in NRW verlängert, so dass zusätzlich 1.000 € für die privaten Lebenshaltungskosten von Soloselbständigen beantragt werden können (Pressemitteilung von Wirtschaftsminister Pinkwart).

Für die Phase nach dem 31.12.2020 sind bereits die Überbrückungshilfe III sowie eine Neustarthilfe für Soloselbständige geplant. Erste Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des BMWi.

„Novemberhilfe“ für vom Lockdown betroffene Unternehmen

Die Bundesregierung arbeitet darauf hin, Umsatzausfälle durch die in diesem Monat geltenden verschärften Corona-Beschränkungen den betroffenen Unternehmen spätestens ab der letzten Novemberwoche vergüten zu können. Es sollen 75 % des im Vergleichsmonat des Vorjahres erzielten jeweiligen Umsatzes von der Regierung entschädigt werden.

Die Einschränkungen gelten unter anderem für Hotellerie und Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Dienstleister in den Bereichen Fitness und Körperpflege, die in diesem Monat ihre Tätigkeit ganz oder überwiegend einstellen müssen.

Die Beantragung wird voraussichtlich ab dem 25. November 2020 möglich sein. Bis zu einem Förderbetrag von 5.000 € können Soloselbständige den Antrag ohne Hilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder Rechtsanwalts stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier und in den Bestimmungen des BMWi.

KfW-Corona-Hilfe: Verbesserte Kreditbedingungen beim KfW-Schnellkredit

Ab sofort können alle Unternehmen den KfW-Schnellkredit beantragen. Die maximale Höhe des Kredits ist abhängig von der Anzahl der Beschäftigten und variert zwischen 300.000 € und 800.000 €.
Pro Unternehmensgruppe erhalten Sie maximal 25 % des Jahresumsatzes 2019. Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes.

Weitere Einzelheiten zu den Konditionen und zur Beantragung finden Sie hier.

Informationen zu den weiteren Kfw-Corona-Förderkrediten finden Sie hier.

Ende der Mehrwertsteuersenkung steht zum 01.01.2021 bevor

Denken Sie an die Änderung der gesenkten Mehrwertsteuersätze (Umsatzsteuer) auf die bisherigen Steuersätze von 7 % / 19 % mit Wirkung zum 01.01.2021. Zahlreiche Einzelfragen zur Umstellung werden in dem Schreiben des Bundesministerium für Finanzen erläutert, welches Sie hier finden.

Für die Gastronomie gilt bis zum 30.06.2021 weiterhin die Besonderheit, dass die Umsatzsteuer auf erbrachte Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken von 19 Prozent auf 7 Prozent abgesenkt.

Corona-Steuerhilfegesetze I und II der Bundesregierung

Die Politik hat einige steuerliche Gesetzesänderungen vorgenommen, um die von der Corona-Krise betroffenen Arbeitnehmer und Unternehmer zur entlasten. Folgende Themen sind hiervon im Wesentlichen betroffen:

  • Mehrwertsteuersenkung
  • Erhöhung des steuerlichen Verlustrücktrags 2020 und 2021
  • Degressive Abschreibung für in 2020 oder 2021 angeschaffte Wirtschaftsgüter
  • (Re-)Investitionsfristen verlängert (§§ 6b und 7g EStG)
  • Anhebung des Freibetrags für Hinzurechnungen bei Zinsen, etc. bei der Gewerbesteuer
  • Steuerfreier Corona-Bonus für Arbeitnehmer bis zum 31.12.2020 in Höhe von bis zu 1.500 € möglich
  • Steuerfreiheit von Zuschüssen zum Kurzarbeitergeld
  • Starke Anhebung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende in 2020 und 2021

Die genauen Gesetzesänderungen und weitere Einzelheiten finden Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums unter den nachfolgenden Links:

Corona-Steuerhilfegesetze I
Corona-Steuerhilfegesetze II

NEUREGELUNG ZUM KURZARBEITERGELD (KUG)

Das Kurzarbeitergeld ist eine Regelung, die bereits seit langem für Unternehmen in Krisensituationen besteht. Hierbei vereinbart der Arbeitgeber vorübergehend mit dem Arbeitnehmer eine Kürzung der Arbeitszeit bei gleichzeitigem Gehaltsverzicht. Dafür zahlt die Arbeitsagentur dem Arbeitnehmer einen Anteil des ausgefallenen Arbeitslohnes als Kurzarbeitergeld. Damit Sie Kurzarbeitergeld für Ihre Mitarbeiter beantragen können, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein.

Im Rahmen der Corona-Krise wurden Erleichterungen bei den Regelungen und Voraussetzungen geschaffen, beispielsweise dass lediglich bei 10 % der Beschäftigten mehr als 10 % der Arbeitszeit gekürzt werden muss.
Die Bundesregierung entlastet im Rahmen der Neuregelung der Kurzarbeit die Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsabgaben. Bisher erstattete die Arbeitsagentur nur pauschal 20 % der Sozialabgaben auf das Kurzarbeitergeld. Dank der Neuregelung übernimmt die Arbeitsagentur nun die vollen Sozialversicherungsabgaben für das Kurzarbeitergeld.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

ARBEITNEHMER IN QUARANTÄNE, WER ZAHLT DAS GEHALT?

Wenn Ihr Arbeitnehmer aufgrund einer behördlichen Maßnahme ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne verordnet bekommt, aber selbst nicht erkrankt ist, besteht gegebenenfalls ein Entschädigungsanspruch nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Hier sollten Sie arbeitsrechtlich prüfen, ob ein Gehaltsfortzahlungsanspruch besteht (siehe auch: Schulschließung, Leistungsverweigerungsrecht).

Weitere Auskünfte hierzu und Erstattungsanträge finden Sie als Unternehmer im Rheinland unter der Info-Hotline des LVR Landes Verband Rheinland, Tel. 0221 809 5444 oder auf der Webseite des LVR.

NRW Soforthilfe – Informationen zum Rückmeldeverfahren

Das Land hat das Rückmeldeverfahren angehalten. Nordrhein-Westfalen hat sich beim Bund erfolgreich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei der NRW-Soforthilfe 2020 eingesetzt. Die Verbesserungen betreffen unter anderem Personalkosten, Stundungen und die Anrechnung zeitversetzter Zahlungseingänge.

Die Rückmeldefrist ist auf das Frühjahr 2021 verlängert worden Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis im Herbst 2021 erfolgen.

Weitere Informationen zum Rückmeldeverfahren finden Sie hier.